Meet the Students:

Huma Mansur und Quilla Lotti

Was machen unsere Studierenden?
Einen Einblick in den Studienalltag von:
Huma Mansur und Quilla Lotti, 1. BA (2025/26)

HUMA und QUILLA, IHR HABT VOR EINEM HALBEN JAHR EUER STUDIUM BEGONNEN. WIE HABT IHR IN EURER KLASSE DIE ERSTE ZEIT ERLEBT?

In unserer Gruppe gibt es viel zu lachen und voneinander zu lernen. Wir sind in unserer Klasse sehr unterschiedliche Individuen und haben alle einen eigenen Zugang zum Film. Man lernt Menschen kennen, denen man in einem anderen Rahmen eventuell nicht über den Weg gelaufen wäre. Wir sind froh, in einer Gruppe in diese neue Situation des Studiums gestartet zu sein, in der dieser wertvolle Austausch möglich ist. Viele Filme, die wir im Rahmen des Studiums gemeinsam schauen, regen Gespräche an, bei denen unsere diversen persönlichen und politischen Ansichten zusammenkommen. Wir haben alle einen unterschiedlichen Blick, geprägt von unseren Werdegängen, das schafft einen spannenden Boden für unsere filmische Zusammenarbeit.

Quilla mit Studienkollege Simon bei einer Kameraübung

KÖNNT IHR KURZ BESCHREIBEN, WIE IHR DAZU GEKOMMEN SEID, FILM ZU STUDIEREN UND WIE IHR IM BA VIDEO AN DER HSLU GELANDET SEID?

Q: Ich hatte vor dem Studium einige Erfahrungen mit dem Drehen kleiner filmischer Projekte, habe mich jedoch auch mit diversen anderen Ausdrucksformen beschäftigt. Das Audiovisuelle eröffnet kreative Wege, die mich besonders anziehen. Die Arbeit an einem Film hat etwas eklektisches, bringt verschiedene Kunstformen zusammen und lässt spannende Begegnungen und Situationen entstehen. Von der Studienrichtung BA Video an der HSLU erfuhr ich von meinen Lehrpersonen im Propädeutikum. Ich hatte bis dahin nicht wirklich in Betracht gezogen, Dokumentarfilm zu studieren, merkte dann aber, dass es mich reizt, diese Form des Films kennenzulernen und zu sehen, welchen Blick auf die Welt sie ermöglicht.

H: Als Gen Z bin ich mit Videos und Social Media aufgewachsen. Nach meiner kurzen (und unerfolgreichen) Youtube-Karriere habe ich die Lehre als Mediamatikerin begonnen, wo ich die Kamera und das Filmen aufs Neue kennengelernt habe. Einige Jahre später habe ich im Kunst Vorkurs den Draht dazu wieder gefunden und mich endlich dazu entschieden den Weg zum Bachelor Video anzugehen.

WAS FÜR EIN MODUL HABT IHR GERADE BESUCHT? WAS HAT EUCH BESONDERS GEFALLEN IM ERSTEN SEMESTER?

H: Ich habe kürzlich das Interdisziplinären-Modul «Einführung in den Animationsfilm» besucht. Dort habe ich mich das erste Mal mit dem Bereich Animation befasst. Mein Projekt habe ich im ProCreate auf dem iPad gezeichnet, was viel Energie und Geduld gefordert hat. Um eine sehr simple 2-minütige Animation herzustellen, hatte ich mindestens 20 Stunden, welche in etwa 120 Frames resultiert sind. Das Modul hat mir einen guten Einblick in diese Filmrichtung gegeben und auch motiviert in Zukunft mit animierten Objekten im Film zu arbeiten.

Still aus Emmenbrücke-Projekt von Huma

Q: Am Schluss des letzten Semesters haben wir unser Emmenbrücke-Projekt abgeschlossen, das erste filmische Projekt im Studium. In der letzten Phase, der Tonbearbeitung, habe ich Einblick erhalten in ein Gebiet, das für mich Neuland war. Die technischen Inputs im BA Video schätze ich sehr. Besonders gefallen mir aber auch die Texte und Filme, mit denen wir uns in den theoretischen Blöcken bei Dozent Johannes Binotto auseinandersetzen. Und natürlich die Diskussionen, die sich daraus ergeben.

GAB ES BEIM EMMENBRÜCKEPROJEKT EIN BESONDERES ERLEBNIS ODER EINE HERAUSFORDERUNG, VON DER IHR ERZÄHLEN KÖNNT?

H: Bei der Vorbereitung des ersten Projektes im Studium hatten wir diverse Einführungen zu den verschiedenen Arbeitsbereichen, wurden jedoch ziemlich schnell ins kalte Wasser geworfen.

Q: Die grösste Herausforderung bei der Arbeit am Emmenbrücke-Projekt war für mich der Übergang von den konzeptuellen Gedanken, die ich mir zum Projekt gemacht habe, in die filmische Umsetzung. Mein Film setzt sich mit dem Boden des Viscosi-Areals in Emmenbrücke auseinander und ich porträtierte keine Menschen. So musste ich mir also überlegen, wie ich den Boden selbst zum sprechen bringen kann.

Still aus Emmenbrücke-Projekt von Quilla

H: Für mein Emmenbrücke-Projekt habe ich einen externen Verein kontaktiert und ein Interview mit der Mediensprecherin geführt. Die Antworten des Interviews widerspiegelten nicht die Aussage, welche ich mit meinem Film treffen wollte. Darum musste ich meine Idee etwas umändern und anders umsetzen. Es war ein grosses Learning für mich, dass die Arbeit im Dokumentarfilm erfordert, stets neu zu denken und der genaue Verlauf von einem Interviews immer unplanbar bleibt. Dies werde ich definitiv bei zukünftigen Projekten in der Planung einberechnen.

Still aus Emmenbrücke-Projekt von Huma

WIE GEHT ES NUN WEITER BEI EUCH?

Wir freuen uns auf die nächsten Module, in denen wir unsere Kenntnisse in den Bereichen Kamera und Ton weiter vertiefen und Erfahrungen in der Regie-Arbeit im Dokumentarfilm machen werden.

Seit Anfang Jahres sind wir zudem im Filmclub TAFFEI der HSLU DFK dabei, wo wir uns beim Programm und der Promo einbringen. (@taffei_filmclub auf Instagram, ist übrigens öffentlich!)

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